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Statistiken, Infos, dies alles findet man hier. Ob es einfach nur die Feier- und Gedenktage sind oder einige Auszüge aus der Geschichte. |
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In der DDR gab es auch.....
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Filme
Und die kamen, sofern sie nicht fürs Fernsehen gedreht wurden, von der DEFA in Potsdam-Babelsberg. Bis 1990 produzierte die Defa rund 750 Spiel- und Kinderfilme, rund 750 Animationsfilme und rund 2250 Dokumentarfilme und Kurzfilme. Der erste Defa-Film wurde 1946 vom Regisseur Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef in der Hauptrolle gedreht: "Die Mörder sind unter uns." Der letzte in der Kahanes "Die Architekten". Der erste Farbfilm der DEFA war der Märchenfilm "Das Kalte Herz" mit Erwin Geschonneck in der Rolle des Holländer-Michels. Ein anderer Märchenfilm in der ganzen Welt sahen ihn, davon 12,2 Millionen in der DDR. Mit "Die Söhne der großen Bärin" startete die DEFA eine einzigartige Indianerfilm-Serie. Von 1966 bis 1983 wurden zwölf Filme gedreht. Zwölfmal stand der Schauspieler Gojko Mitic als Hauptdarsteller vor der Kamera. Er spielte in allen Filmen die Stunts selbst. Auch beim Rauchen der Friedenspfeife gab es für den "DEFA-Chefindianer" und überzeugten Nichtraucher kein Double. Zu den bekanntesten DEFA Spielfilmen zählen Heiner Carowa "Die Legende von Paul und Paula"(1972), Konrad Wolfs "Solo Sunny"(1980) und Frank Beyers "Spur der Steine"(1965). Der letzte gehört zu den Verbotsfilmen der DEFA. Insgesamt ereilte das Schicksal des Verbotes neun Defa Filme, sechs wurden während der Produktion abgebrochen und vier nicht aufgeführt. "Filme der Welt - für den Frieden der Welt" - unter diesem Motto stand das Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmfestival für Kino und Fernsehen in Leipzig. Hier traf sich die Dokumentarfilmszene der Welt. Ein Doku-Film gelangte ins Guinness Buch der Rekorde: "Die Kinder von Glozow". Die Dreharbeiten beganneb 1961 und begleiten die Entwicklung von Kindern einer Schulklasse in Glozow. In bisher 17 Filmen ist die Entwicklung einer Generation dokumentarisch festgehalten. Letzte Premiere war bei der Berlinale 2002.
Stars
Diese hießen Lieblinge. Seit 1963 wählten die Zuschauer in der Berliner Zeitung und später auch in der "FF dabei" ihre Fernsehlieblinge. Stars gab es in allen Kategorien.ALs Ansagerin war Margot Ebert ein Liebling. Als Nachrichtensprecher Klaus Feldmann und Angelika Unterlauf. Als Schauspieler Manfred Krug, Marianne Wünschner, Peter Borgelt, Agnes Kraus, Angelica Domröse, Armin Mueller-Stahl, Ursula Karusseit, Horst Drinda, Angelika Waller, Herbert Köfer, Helga Göring, Otto Mellies, Walter Plathe. Und Willi Schwabe aus "Willi Schwabes Rumpelkammer" - mit über 400 Sendungen das langlebigste Format des ddr-Fernsehens. Sportreporter Heinz Florian Oertel brachte es 17mal zum Fernsehliebling. Hoch im Kurs standen die Komiker und Entertainer Rolf Herricht, Eberhard Cohrs, HEinz Rennhack, Helga Hahnemann, Heiz Quermann, Hans-Georg Ponesky und O.F. Weidling, der es als einzigster mit einer Kabarettsendung bis ins DDR-Fernsehen gebracht hatte.
Alle kannten, kaum einer sah die Sendung "Der schwarze Kanal". Trotzdem war deren Macher, Karl-Eduard von Schnitzler, von 1965 bis 1969 gewählter Fernsehliebling. Die Kinder liebten "Meister Nadelöhr" und "Professor Flimmrich" und machten Pittiplatsch und Fuchs und Elster zu Ihren Stars - und natürlich das Sandmännchen. In den Ohren lag dem DDR-Bürger das Stimmungs-Duo Monika Hauff und Klaus-Dieter-Henkler ("Auf die Bäume ihr Affen, der wald wird gefegt"), beliebtester Schlagerstar war Frank Schöbel ("Wie ein Stern"), die Puhdys, Silly, Karat, Pankow oder City bedienten die Rockfreunde.
Jedermann in der DDR kannte die Beine von Susan und Emöke vom DDR-Fernsehballett. Auch sie waren Stars. Es gab einen König der Volksmusik (Lutz Jahoda), eine Rocklady Nr.1 (Tamara Tanz), eine Swinglegende (Fips Fleischer), einen Startrompeter (Ludwig Güttler), den Volkssänger (Ernst Busch), einen Stardirigenten (Kurt Masur), ein Weltbekannte Brechtinterpretin (Gisela May). Als beste Schauspielerin und bester Schauspieler der 40jährigen Filmgeschichte wählten Kritiker nach der Wende Jutta Hoffmann und Erwin Geschonneck. Im Sportland DDR konnte man auch als Sportler ein Star werden. Kein Star, sondern eine Legende war der Radsportler Gustav-Adolf Schur, den in der DDr jede Täve nannte und der 1989 zum beliebtesten Sportler aller (DDR-)Zeiten gewählt wurde. Stars waren die Eiskunstläuferinnen Gaby Seyert und Katarina Witt, und jedes Jahr wurden die beliebtesten Sportler und der Fußballer des Jahres gewählt.
Politiker, die was Richtiges gelernt hatten
Die Politiker waren meist Söhne der Arbeiterklasse. Es gab auch einige Töchter: vorzugsweise mit lila Haartracht. Die führenden DDR-Politiker also kamen aus der führenden Klasse. Wilhelm Pick (1876-1960), der erste und einzige Präsident der DDR, war Tischler. Er war es zehn Jahre lang. In der DDR war Pieck neben Otto Grotewohl der erste Vorsitzende der SED.
Otto Grotewohl (1894-1964) lernte Buchdrucker und war für die SED in verschiedenen Funktionen tätig. Nach der Vereinigung von KPD und SPD wurde er Ministerpräsident und stellvertretender Staatsratvorsitzender.
Den Staat führte vor allem ein Tischler aus Sachsen: Walter Ulbricht (1893-1973). Ab 1953 bekleidete er das höchste Staatsamt der DDR. Allerdings setzte ihn sein Nachfolger noch zu Lebzeiten als Parteichef ab.
Erich Honecker (1912-1994) übernahm bereits 1971 dieses Amt und führte in der DDR die "Einheit von Wirtschafts-und Sozialpolitik" ein. Er war von Beruf Dachdecker.
TV-Kommissare
Im AUgust 1959 erschien der erste Kommissar auf den DDR-Bildschirmen. Bruno Carstens war Oberleutnant,später Hauptmann Wernicke in der Krimiserie "Blaulicht. Aus der Arbeit unserer Kriminalpolizei". Wernicke zur Seite standen Oberleutnant Thomas (Alexander Papendiek) und VP-Meister, schließlich Leutnant Timm (Horst Torka). Nach 29 Folgen, in denen es um Heiratsschwindel, Fahrerflucht, Unterschlagung, Brandstiftung, Betrug, Diebstahl, Antiquitätenschiebung, Rowdytum, Kindesentführung ging, wurde die Serie 1968 eingestellt. Am 27.Juni 1971 trat ein neues Team an, um den sozialistischen Missetätern den Garaus zu machen: Peter Borgelt als Oberleutnant Peter Fuchs, später zum Hauptmann befördert, und Sigrid Göhler als Leutnannt Arndt. 83 Mal war Fuchs den Tätern auf der Spur, 47 Mal Leutnant Vera Arndt. Mit Folge 7 der Polizeirufreihe ("Blutgruppe AB") trat Oberleutnant Hübner auf den Plan, der Schauspieler Jürgen Frohrieb. 66 Fälle löste er, ab der 136.Folge, gesendet am 4.März 1990, als Kommissar.
Als das Team Verjüngung brauchte, trat Andreas Schmidt-Schaller als Leutnant Grawe, später Oberleutnant, den Polizeidienst an. Nach der Wende wurde er zum Oberkommissar befördert und in das Bundeskriminalamt versetzt. Er ermittelte in 35 Fällen. Mit "Grawes letzter Fall" verabschiedete sich der sympatisvhe Polizeibeamte am 29.Oktober 1995 aus der Serie, kehrte aber 6 Jahre später als Chef der "SOKO Leipzig" ins Metier zurück. Lutz Zimmermann, und so oft verkörperte auch Alfred Rückert den Leutnant Lutz Subras. Leutnant Woltersdorf (Werner Tietze) durfte acht Mal ermitteln. Vom Täter zum Polizisten schaffte es Jürgen Zartmann. Als Oberleutnant Bergmann löste er sieben Fälle. Friedhelm Eberle jagte sechs Mal als Hauptmann Reichenbach die Missetäter. Wolfgang Dehler löste als Hauptmann Stahl bzw. Oberleutnant Dillinger nur drei Fälle, ebenso viele wie Klaus Gendries als Hauptmann Reger. ANne Kasprik tauchte unter unter dem merkwürdigen Namen Ikser als Unterleutnant bzw. Leutnant in zwei Folgen auf, immerhin ermittelte sie in einem der interessantesten "Polizeiruf"-Fälle, dem Film "Der Mann im Baum". Den "Wendekommissar" mimte Günter Naumann als Hauptmann, später Hauptkommissar Beck in insgesamt zwölf Fällen.
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