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    Wissenswertes

Statistiken, Infos, dies alles findet man hier. Ob es einfach nur die Feier- und Gedenktage sind oder einige Auszüge aus der Geschichte.

Geschichte über die Autos der DDR
Die hießen Trabant oder Wartburg und wurden in Zwickau und Eisenach gebaut. Was sonst noch auf den Straßen fuhr, kam aus Freundesland und hieß Lada, Skoda, Wolga, Tatra, Moskwitch, Saporoshez, das Politbüro war von sowjetischen Modellen auf den schwedischen Volvo umgetiegen, und ein VW-Golfstrom ergoß sich fürs gemeinsame Volk, sofern es gut bei Kasse war, im Jahr 1978.

Die alle aber unterschieden sich vom Trabi, denn der war bekanntlich aus einem Material, das ihm die Bezeichnung "Rennpappe" eintrug. Laut Ministerratsbeschluß Nr. 36/53 war eine Verwendung von Kunststoff Karosserieteilen aus Mangel an Metallen hier "zwingend vorgeschrieben". Seitdem umhüllte den Zweizylinder-Zweitakt-Otto-Motor mit anfänglichen starken 18 Ps ein Kunststoffgehäuse.

Aus dem P 50 machten die Werksangehörigen des VEB Sachsenring, Automobilwerke Zwickau in ihrer Zeitschrift "Zündkerze" 1957 den Trabant. In einer Umfrage hatten die meisten für Trabant ("Begleiter") gestimmt, da zu dieser Zeit der erste sowjetische Satellit Sputnik ("Gefährte") in einer Erdumlaufbahn startete.

Zum 40. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution am 7. November 1957 sollte der neue Wagen vorgestellt werden. Es kamen 50 Vorserienfahrzeuge heraus, die aber erst 1958 komplettiert werden konnten. Am 10. Juli 1958 war es dann soweit, es begann die Serienproduktion, und das DDR-Volk bekam seine "Legende auf Rädern". Am 22. November 1973 rollte der einmillionste, am 1. Oktober 1982 der zweímillionste Trabant vom Zwickauer Band. Bis zum Produktionsende am 30. April 1991 wurden 3.096.099 Trabis in Zwickau hergestellt.

Den letzten Trabant aus der Serie 1990 bekam Panik Rocker Udo Lindenberg 1996 vom Werk geschenkt. Kaufen wollte den Trabi längst keiner mehr. Und das, obwohl der kleine Flitzer auch den Elchtest bestand. AUf dem ehmaligen russischen Militärflugplatz Kindel bei Eisenach wurde der Testaufbau nachgestellt und ein Serienmodell der Marke Trabant zunächst mit 50, dann mit 60 und schließlich mit 75 km/h über die Teststrecke gejagt. Der Mercedes in der A-Klasse war schon bei 60 km/h umgestürzt. Der Trabi blieb stabil. Wie hatte doch Jahre zuvor Walter Ulbricht fohlockt? "Überholen ohne umzufallen!" Na bitte.

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