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Statistiken, Infos, dies alles findet man hier. Ob es einfach nur die Feier- und Gedenktage sind oder einige Auszüge aus der Geschichte. |
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Berühmte Sportler
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Michael Ballack
Michael Ballack wurde am 26.07.06 in Görlitz in der damaligen DDR geboren. Dort besuchte er auch das Gymnasium und machte 1995 sein Abitur. Seit 1983 ist er aktiver Fußballer, nach seinem ersten Verein wechselte er 1995 in die Profilaufbahn und spielte in der Jugendmannschaft des „ Chemnitzer FC“ Fußball. Zwischen 1997 und 1999 spielte er beim 1.Fc Kaiserslautern, dann bei Bayer Leverkusen und von 2002-2006 beim FC Bayern München. Mit der Saison 2006/ 2007 wechselt er zum englischen Verein FC Chelsea.
Besonders bekannt wurde Ballack , der 1999 Nationalspieler wurde, durch sein „ Golden Goal“ im Halbfinale der WM 2002 gegen Südkorea , das der Deutschen Nationalmannschaft den Einzug ins Finale ermöglichte und die Vize-Weltmeisterschaft sicherte. Ballack selber war durch eine Gelbe Karte leider gesperrt, musste von der Tribüne zusehen. Er nahm auch an den Europameisterschaften 2000 und 2004 teil. Seit August 04 ist Ballack Kapitän der Nationalmannschaft. Er gilt als besonders kopfballstark, ca. die Hälfte seiner Tore erzielt er so, ansonsten zeichnet er sich durch exakte Pässe auf seine Mitspieler und schnelle Vorstöße aus. Zur Zeit gilt er als einer der torgefährlichsten Spieler Europas.
Sein Privatleben hält Ballack eher bedeckt, er hat mit seiner Lebensgefährtin Simone drei kleine Söhne und gilt als ruhiger Familienmensch, auf großen Feiern wird er sich eher rar machen. Zuletzt machte Ballack
von sich reden, weil er Karl-Heinz Rummenigge , dem Präsidenten des FC Bayern, vorwarf, die gezielten Pfiffe der Fans gegen ihn bei seinem letzten Spiel für Bayern durch negative Äußerungen forciert zu haben. Ballack selber habe sich immer ehrlich und offen zum Thema Vereinswechsel erklärt. Dieses unfaire Spiel der Bayern hat ihn nun doch noch zu gewissen Emotionen veranlasst… .
Quelle bei http://www.kunstsam.de/karikatur_michael_ballack.html#Biographie
Kristin Otto
deutsche Schwimmerin
geboren: 7. Februar 1966 in Leipzig
Die sechsfache Olympiasiegerin von Seoul und mehrfache Welt- und Europameisterin ist die erfolgreichste Schwimmerin aller Zeiten.
Der internationale Durchbruch gelang der Tochter eines Physikprofessors und einer Physiotherapeutin Anfang der achtziger Jahre, 1982 konnte sie ihren ersten großen Erfolg bei den Weltmeisterschaften in Ecuador feiern. Dort konnte die damals erst sechzehnjährige DDR-Athletin drei Wettbewerbe für sich entscheiden. Nach einem Karrieretief Mitte der achtziger Jahre, das durch Verletzungspech und den Olympiaboykott der Ostblockstaaten 1984 für die Spiele in Los Angeles verursacht wurde, knüpfte sie bei den Weltmeisterschaften 1986 mit vier Titelgewinnen wieder an ihre früheren Erfolge an.
Zum Höhepunkt ihrer Karriere wurden die Olympischen Spiele 1988 in Seoul, wo sie zusammen mit dem Amerikaner Matt Biondi zum Schwimmstar der Spiele wurde. Die äußerst vielseitige Schwimmerin siegte über 50 m sowie 100 m Freistil, 100 m Schmetterling, 100 m Rücken sowie mit der 4 x 100-m-Freistil- und der 4 x 100-m-Lagenstaffel. Noch nie zuvor war es einer Sportlerin gelungen, so viele Goldmedaillen bei einer einzigen Austragung von Olympischen Spielen zu gewinnen.
1989 beendete Kristin Otto ihre sportliche Laufbahn. Ihr gelang der nahtlose Übergang in eine zweite Karriere als Sportredakteurin. In die Schlagzeilen geriet der Schwimmstar wegen Dopingvorwürfen, die sich Ende der 1990er Jahre erhärteten. Nach einer Liste des Verbandes und Aussagen des verurteilten DDR-Sportmediziners Horst Tausch, der als leitender Arzt des DDR-Schwimmsportverbandes tätig gewesen war, wurden ihr unerlaubte Mittel verabreicht.
Quelle bei http://www.olympia-lexikon.de/Kristin_Otto
Heike Drechsler
geb. Daute (* 16. Dezember 1964 in Gera, Deutschland), ist eine deutsche Leichtathletin, die 1992 und 2000 Olympiasiegerin im Weitsprung wurde.
Sportliche Karriere
1983 wurde sie in Helsinki erstmals Weltmeisterin im Weitsprung. Die damals 18-Jährige war damit die jüngste Weitsprungweltmeisterin aller Zeiten und wurde in der DDR zur gefeierten Sportlerin. 1986 wurde sie wie viele andere Leistungsträger Abgeordnete in der Volkskammer. Von 1986 bis 1998 holte sie bei jeder Leichtathletik-Europameisterschaft die Goldmedaille.
Daneben hatte sie auch Erfolge im Sprint. So gewann sie 1986 EM-Gold über die Distanz von 200 m, 1987 WM-Silber über 100 m und 1988 bei den Olympischen Spielen Bronze über 100 m und 200 m. 1990 holte sie über 200 m EM-Silber.
Nachdem sie in Seoul 1988 die Bronzemedaille geholt hatte, wurde sie 1992 in Barcelona erstmals Weitsprung-Olympiasiegerin und 1993 wieder Weltmeisterin. Ihr zweites olympisches Gold gewann sie 2000 in Sydney.
Neben Weitsprung und den Sprintstrecken betrieb Heike Drechsler auch erfolgreich den Siebenkampf (Zweitbeste Deutsche in dieser Disziplin). 1994 erreichte sie im dort ihre Bestmarke von 6741 Punkten (13,34/-0,3 - 1,84 - 13,58 - 22,84/-1,1 - 6,95/1,0 - 40,64 - 2:11,53).
1986 war sie DDR-Sportlerin des Jahres und 2000 Sportlerin des Jahres in der Bundesrepublik. 1998 wurde sie mit dem Bambi ausgezeichnet. Zahlreiche Webseiten (einschließlich ihrer eigenen) behaupten, dass Heike Drechsler 1999 zur "Leichtathletin des Jahrhunderts" gewählt worden sei; dies ist jedoch nicht ganz korrekt: sie war zwar auf der "shortlist" [1], gewählt wurde aber Fanny Blankers-Koen.
Heike Drechslers Ziel war ursprünglich, ihre Karriere mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen zu beenden, doch nach Formproblemen in der Qualifikation zog sie ihre Teilnahme zurück. Am 12. September 2004 trat sie ein letztes Mal beim ISTAF in Berlin an und wurde vor über 60.000 Zuschauer vom aktiven Sport verabschiedet. Am 6. Mai 2005 wurde das feierliche Ende ihrer Karriere in Gera begangen. Dabei wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt ernannt. Zur Zeit ist sie Sportexpertin für Leichtathletik beim Sportsender Eurosport. Während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki wurde Heike Drechsler mit einem Fair-Play Preis geehrt.
Heike Drechsler startete für den SC Motor Jena (Trainer: Peter Hein, Erich Drechsler, Alain Blondel). In ihrer aktiven Zeit war sie 1,81 Meter groß und wog 70 kg.
Privates
Heike Drechsler wurde geboren als Heike Gabriela Daute. Mit ihrem ehemaligen Mann Andreas Drechsler hat sie einen Sohn, Toni, geboren 1989. Heute lebt sie mit dem ehemaligen französischen Zehnkämpfer Alain Blondel zusammen.
Der Name "Spix", den sie selbst als Geburtsnamen angibt, stammt von einem Ehepaar aus Aachen, mit dem sie seit der Wende bekannt ist. Heike Drechsler wurde von ihm 1999 adoptiert.
Zurzeit lebt Sie mit Ihrer Familie in Karlsruhe.
Weltrekorde
Weitsprung:
1982 : 6,98 (Athen/Junioren) 1985 : 7,44 (Berlin) 1986 : 7,45 (Dresden) 1986 : 7,45 (Tallinn)
200 Meter Lauf:
1986: 21,71 (Jena) 1986: 21,71 (Stuttgart)
Dopingvorwürfe
1991 konnten die Dopinggegner Brigitte Berendonk und Werner Franke mehrere Dissertationen und Habilitationsschriften ehemaliger DDR-Dopingforscher in der Militärmedizinischen Akademie (MMA) in Bad Saarow sicherstellen. Anhand der Arbeiten ließ sich die Dopingpraxis vieler bekannter DDR-Leistungssportler, darunter auch Heike Drechsler, rekonstruieren. Den Angaben zur Folge bekam Heike Drechsler von 1982 bis 1984 hohe Dosen Oral-Turinabol zuzüglich mehrerer Testosteronester-Injektionen im Rahmen des Überbrückungsdopings vor Wettkämpfen. Im Fall Drechsler liegen weiterhin vollständige Jahresdosierungspläne und Diagramme zur Entwicklung der Wettkampfleistung in Abhängigkeit der Dosierungshöhe vor.
Quelle bei http://lexikon.freenet.de/Heike_Drechsler
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